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Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)

6 Sonaten


Umfang: 2 Bände (je 3 Sonaten)
Besetzung: Kl., Fg., Cembalo
Bearbeitung: Bernhard Kösling
Herausgeber: Musikverlag Hans Jürgen Eckmeier
Schwierigkeit: Fortgeschritten

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C.P.E.Bach wurde am 8.3.1714 in Weimar geboren trat seine erste große Stellung als Cembalist 1740 beim damaligen Kronprinz Friedrich von Preußen in Ruppin an. 1753 verfasste er mit dem „Versuch über die wahre Art Clavier zu spielen“ eines des bedeutendsten Lehrwerke für Klavier in dieser Zeit. 1768 trat er in Hamburg die Nachfolge von G.P.Telemann am Johanneum und damit verbunden bei den fünf Hauptkirchen der Stadt an. Am 14.12.1788 starb er in Hamburg und wurde in der Kirche St. Michaelis beigesetzt.

In Zusammenhang mit der Verwendung der Klarinette bei C.P.E.Bach fallen zunächst nur die zwei kleinen Duett-Sätze Wq142 ein, entstanden wohl um 1770, auf. Tatsächlich hat er die Klarinette seit 1762 in vielen Werken häufig eingesetzt – diverse Sonaten in verschiedenen Besetzungen, Kammermusiken und Harmoniemusiken für verschiedene Bläserbesetzungen. Die hier vorliegenden Sonaten Wq92/1-6 stammen aus dem Jahr 1767, sie sind somit noch vor der Hamburger Zeit entstanden. Auffällig ist die immer wieder betonte „obligato“-Funktion von Fagott und Cembalo. Dies ist die klare Abgrenzung von der barocken Triosonate und spiegelt sich auch dem verwendeten Instrumentarium wieder: sowohl Klarinette wie Fagott sind nicht mehr sinnvoll mit den Barockinstrumenten ausführbar sondern wurden für klassisches Instrumentarium geschrieben.

Die detaillierten Bezeichnungen der einzelnen Stimmen stammen von C.P.E.Bach, wie immer in dieser Reihe wurde auch hier nichts verändert oder hinzugefügt. Einige wenige Vorzeichenfehler wurden über den Noten in Klammern ergänzt.

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Details :
  • Author : Matthias Ramsch
  • Category :
  • Date : 30. Oktober 2017