Pasta capriciosa

Wenn man im Hause des namhaften Lehrers einer Musikhochschule unseres eidgenössischen Nachbarlandes zum Essen eingeladen ist, gibt es gerne eine „kleine Pasta capriciosa“: Dazu nimmt man sehr gute Nudeln, die werden 3min kürzer als angegeben gekocht, zu den warmen Nudeln kommen noch rohe gewürfelte Paprika,Tomaten,Zwiebeln (und was eben so alles da ist), umrühren und fertig. Selbst der abgebrühteste Magen braucht bei dieser Zubereitung nicht verantwortbare Mengen Rotwein, um die folgende Nacht ohne Alpträume zu überstehen.

Wie meistens ist aber die Idee entscheidend, darum meine Variante für verweichlichte Verdauungsorgane außerhalb der Alpen: Paprika,Tomaten,Zwiebeln (und was eben so alles da ist) in einem sehr guten Olivenöl 10min anschwitzen, mit Knoblauch Pfeffer und Salz, ev. Kräuter abschmecken. Das alles unter die (fertigen) Nudeln mischen und heiß auftischen. Darüber ein Hartkäse gehobelt – es muß nicht immer Parmesan sein, in jeder Gegend gibt es irgendwo einen Käsemacher, der auch alte und würzige Sorten hat. Mit etwas Neugier findet ihr bestimmt gute Lokalmeister!