Tahin

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  • 29
    Jan
  • Autor : Bernhard Kösling Kategorie : be-kocht

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Tahin ist DER Alleskönner, der übrigens nicht nur aus einer speziellen Region kommt, sondern weltweit dort, wo Sesam wächst, seit langem Basis für viele Gerichte ist. Farbe, Konsitenz und Geschmack können je nach Hersteller sehr weit variieren, da muss man etwas ausprobieren. Hierzulande bekommt man Tahin eigentlich in jedem Supermarkt, besucht doch aber bitte mal die Lebensmittelläden türkisch-arabischer Herkunft und fragt euch dort durch. Erstens haben die meist bessere Ware, außerdem macht es einfach mehr Spass!! Und ein nettes Schwätzchen mit den Angestellten ist gerade heutzutage wichtig.

Wenn sich Öl oben im Glas abgetzt hat, ist das kein Makel, im Gegenteil, das beweist, das keine Emulgatoren (nicht deklarierungspflichtig!!) zugesetzt sind. Nehmt eine Gabel und rührt ordentlich um, bis es eine sämige Masse ist. Dann macht die gewünschte Portion Tahin in ein Schüsselchen und gebt Zitronensaft dazu. Wenn ihr mit der Gabel den Saft unterrührt, werdet ihr Zeuge beindruckender Küchenchemie: Die Masse wird fester und dunkler, bis sie fast körnig-bröselig wird – keine Angst, das ist richtig. Dann etwas Wasser dazu und weiter rühren, nach und nach Wasser dazu geben und immer rühren. Allmählich wird die Paste eine Soße und immer heller. So kann man je nach Wunsch sich die Lieblingskonsistenz basteln. Eigentlich reicht etwas Salz daran, man kann aber auch Knoblauch rein machen oder sie mit Chili schärfer machen.